Unser Spendenbarometer

Cologne Alliance bittet seit dem 09.März, gemeinsam mit Kölns Städtepartnerschaftsvereinen und den 18.000 MitarbeiterInnen der Stadt Köln, um Unterstützung für Flüchtlinge in unseren Partnerstädten Kattowitz/Polen und Klausenburg/Rumänien. Die Zahl der dort ankommenden ukrainischen Flüchtlinge, v.a. Frauen und Kinder, steigt seit Kriegsbeginn täglich weiter an. Sie müssen mit dem Nötigsten versorgt werden. Es sind bereits über 35.000 € zusammen gekommen. Setzen auch Sie ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt in schweren Zeiten!

Das Sonderkonto der Städtepartnerschaftsvereine lautet

CologneAlliance e.V.

IBAN DE 15 3705 0198 1936 2697 19

Sparkasse Köln Bonn „Hilfe für Ukraine“

Spendenstand 08.05.2022 (Von den 41.000€ wurden 15.000€ bereits an Kattowitz gespendet)

Spendenstand 10.04.2022

Spendenstand 06.04.2022:

Spendenstand 27.03.2022:

WIR SAGEN DANKE!

Stadt Köln und Städtepartnerschaftsvereine rufen zur Spendensammlung für ukrainische Flüchtlinge auf

Der Krieg in der Ukraine hat auch drastische Folgen für unsere Partnerstädte Kattowitz in Polen und Klausenburg in Rumänien. Die Zahl der dort ankommenden ukrainischen Flüchtlinge, v.a. Frauen und Kinder, steigt seit Kriegsbeginn täglich weiter an. Sie müssen mit dem Nötigsten versorgt werden und eine Unterkunft finden. Hierfür bitten unsere Partnerstädte dringend auch um unsere Unterstützung.

Wenn Sie also den ukrainischen Flüchtlingen in unseren Partnerstädten in ihrer unverschuldeten Not helfen wollen, können Sie auf das Sonderkonto der Städtepartnerschaftsvereine

CologneAlliance e.V., IBAN DE 15 3705 0198 1936 2697 19, Sparkasse Köln Bonn „Hilfe für Ukraine“

spenden. Bis 300€ genügt Ihr Kontoauszug, um Ihre Spende steuerlich absetzen zu können. Darüber hinaus können Sie eine Spendenquittung erhalten.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung

Liebe Städtepartnerschaftsfreunde!

Licht ist am Ende des Tunnels, so scheint es jedenfalls und in den Aktivitäten unserer Städtepartnerschaftsvereine spiegelt sich das wider. Zwar wurden die Schull- und Veedelszöch für dieses Jahr erneut abgesagt, aber dafür nehmen wir als Städtepartnerschaftsgruppe am Sternmarsch, der am Tanzbrunnen stattfindet, teil. Und auch sonst tat und tut sich viel, lesen Sie selbst!

Mit einem zaghaften Kölle Alaaf und der herrlichen Corona-Karikatur von Gerda Laufenberg verbleiben wir

Ihr Vorstand von Cologne Alliance

Druckfrisch

Jedes Jahr ein Cologne-Alliance-Extra-Projekt: gerade erschienen ist ein Schülerheft über unsere 22 Kölner Partnerstädte, das wir in Kooperation mit den „Freunden und Förderern des Kölnischen Brauchtums“ herausgegeben haben.

In der Reihe „Auf den Spuren Kölner Geschichte“ ist „Kölns 22 Internationale Partnerstädte“ der achte Band. Er soll an die Dritt- und Viertklässler der Kölner Grundschulen verteilt werden.

Illustriert von Gerda Laufenberg ist der Autorin Ingrid Grünewald ein lustiges, interessantes und informatives Bilderbuch gelungen, das, gespickt mit Denkaufgaben, Rätseln und interaktiven Angeboten nicht nur die Neugierde von den „Kleinen“ wecken soll, auch Eltern und Lehrer werden ihren Spaß haben und ganz nebenbei viel über unsere Partnerstädte erfahren.

Alle Städtepartnerschaftsvereine erhalten 200 Exemplare zur Verteilung, die ab 1. März am Lager abgeholt oder bei unserer Jahreshauptversammlung am 20.Mai mitgenommen werden können. Bitte um telefonische Anmeldung (0177-4362150).

Die Jubiläen 2021 – Bethlehem, Kattowitz, Rio de Janeiro

25 Jahre ist es her, dass Köln als erste deutsche Stadt eine Verschwisterung mit einer palästinensischen einging: Bethlehem.

Das Jubiläumsprogramm musste sich covid bedingt auf die zweite Jahreshälfte reduzieren, war jedoch um so kompensierter. Absolutes Highlight war die Ausstellung „Bethlehem Reborn“, die mit großem finanziellen und organisatorischem Aufwand und unter der fachkundigen Führung des Historikers Günter Leitner in der Böhmkirche St. Gertrud stattfand.  Mehr als tausend Menschen fanden in der Adventszeit den Weg dorthin.

Durch die Restaurierung erstrahlt die Geburtskirche wieder in ihrer ursprünglichen Pracht. Die Mosaiken aus der Kreuzfahrerzeit (12. Jh.) wurden freigelegt, Teppiche aus Gold, Perlmutt und Glas. Ihre Schönheit spricht Bände über die Frömmigkeit der Christen – von der Geburtsgrotte über die Basilika des Justinian, dem festungsartigen Ausbau im Mittelalter, dem Verfall der Kirche ab dem 14 Jh. und ihre Wiedergeburt. Die Ausstellung ist nun nur noch virtuel aber nicht minder beeindruckend zu sehen unter www. Koeln-bethlehem.de.

Kattowitz

„Polen und Deutschland sind wie zwei benachbarte Bauernhöfe, deren Besitzer manchmal strittige Fragen haben, aber generell bereit sind, ihre Kinder miteinander zu verheiraten“, sagte Andrzej Duda, Polnischer Präsident anlässlich des 30 jährigen Jubiläums des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrages.

Viele Pläne waren für das Jubiläumsjahr der Partnerschaft zwischen Köln und Kattowitz geschmiedet. Leider mussten beinahe alle Projekte abgesagt werden. Alternativ wurde ein professionelles und originelles Geburtstagsvideo der Stadt Kattowitz produziert, in dem der vielfältige Austausch von Personen und Projekten zwischen den Städten dargestellt wird.

Ein Lichtblick in der „Coronapause“ war der Besuch der kattowitzer Kolleginnen Katarzyna Wlodarczy und Joanna Górska beim diesjährigen CSD. Gemeinsam mit Freunden aus Lille gab es ein sommerliches Begrüßungstreffen, bei dem in Erinnerungen aber auch neuen Plänen geschwelgt wurde. Zudem gab es in Kattowitz  ein attraktives und abwechslungsreiches Fest der Städtepartnerschaften, wo Teilnehmern aus dem Verein und Bürgermeister Andreas Wolter teilnahmen.

Rio de Janeiro

Zwischen Köln und Rio gibt es nicht nur im Karneval Schnittmengen. Die Städte sind Klimapartner. Der Bau einer Kompostierungsanlage für Bio-Abfälle sowie die enge Zusammenarbeit mit der Kölnmesse stehen dafür. Die kulturelle Zusammenarbeit zeigt sich in der Unterstützung des Nationalmuseums, das 2018 durch einen Brand zerstört wurde. Zu den gesellschaftspolitischen Aktivitäten zählt der Austausch im Rahmen der Aktion „Sister Cities stand together“ gegen die Diskriminierung von Minderheiten.

Zehn Jahre ist die Partnerschaft nun alt und glücklicherweise konnten – trotz Corona – einige tolle Veranstaltungen realisiert werden. Dennoch wird  im elften „kölschen“ Jubiläumsjahr einiges nachgeholt: die städtische Gala-Feier und hoffentlich auch die geplante Party im YUCA-Club. 

Städtepartnerschaften und Menschenrechte

CologneAlliance beteiligt sich bereits seit längerer Zeit an der Diskussion zum Thema Städtepartnerschaften und Menschenrechte. Dabei ist CologneAlliance auch im Austausch mit den in Köln in der Menschenrechtsarbeit engagierten Organisationen. Das zentrale Anliegen von CologneAlliance und seinen Mitgliedern ist, soweit möglich auch in schwierigen Zeiten sich auf den Dialog v.a. zu den Vertretern der Zivilgesellschaft in den Partnerstädten zu konzentrieren und diesen aufrecht zu erhalten. Falls notwendig, umfasst dieser Dialog auch eine kritische Auseinandersetzung mit Menschenrechten und das Anmahnen von Menschenrechtsverletzungen in der Partnerstadt. Eine kritische Auseinandersetzung mit „Fingerspitzengefühl“ muss möglich sein und in echten Begegnungen gelebt werden. Dabei muss man auch akzeptieren, dass nicht alle Gesprächspartner*innen unser westlich geprägtes Menschenbild von Demokratie und Menschrechten und die Fokussierung auf bürgerliche Freiheitsrechte teilen.

Gespräche können zum gegenseitigen Verständnis unterschiedlicher Denkweisen führen, ohne unbedingt die eigene Position verlassen zu müssen. Im Einzelfall muss man aber auch feststellen, dass die Bedingungen nicht vorhanden nicht, eine kritische Partnerschaft mit Leben zu füllen. Hier müssen CologneAlliance und seine Mitglieder zusammen mit der Kommune und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren diskutieren, wie mit einer solchen Situation umgegangen werden kann. Eine Forderung nach einer Beendigung einer Partnerschaft kann immer nur der allerletzte Schritt sein, auch weil diese in der Regel nicht einfach wieder reaktiviert werden kann.

CologneAlliance mahnt Verabschiedung des Ratskonzeptes „Weiterentwicklung der Kölner Städtepartnerschaftsarbeit“ an

In einem Schreiben an die Oberbürgermeisterin, die Fraktionsvorsitzenden des Rates der Stadt Köln und die Mitglieder des Ratsausschusses AVR forderte Cologne Alliance im Januar 2022 eine zügige Verabschiedung des bereits 2020 von der Verwaltung vorgelegten Konzeptes zur Weiterentwicklung der Kölner Städtepartnerschaftsarbeit. Dies sei notwendig, um ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Kölner Städtepartnerschaftsarbeit abzugeben sowie Planungs- und Handlungssicherheit für die Mitglieder, die Kölner Zivilgesellschaft und die Verwaltung zu schaffen. Den gegenwärtigen Zustand betrachtet Cologne Alliance als äußerst unbefriedigend für die Kölner Städtepartnerschaftsvereine und deren Planungen.

Frieder Wolf

Wir müssen Abschied nehmen von Frieder Wolf, dem langjährigen Leiter des Büro für Internationales der Stadt Köln.  Die 22 Kölner Städtepartnerschaften und ihre Vereine waren seine Herzensangelegenheit. Jahrzehnte lang stand er uns mit Rat, Ideen und Kontakten zur Seite. Er war ein wichtiger, kritischer und sehr geschätzter Partner und Berater. Sein „Konzept zur Weiterentwicklung der Städtepartnerschaftsarbeit der Stadt Köln – Köln weltweit“ stellt Weichen für die zukünftige Entwicklung der Städtepartnerschaftsarbeit. Wir werden sein politisches Testament in Ehren halten. (Foto: Dieter Schöffmann)

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